Die Stadt Zürich setzt Anreize für die Elektromobilität

Der Stadtrat von Zürich fördert seit Anfang Juli 2019 die Elektromobilität. Der Förderbereich umfasst neben privaten auch öffentlich zugängliche Ladestationen. So werden die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität in der Stadt Zürich verbessert. Dies soll für Haushalte und Gewerbe einen Anreiz schaffen, von fossil auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge umzusteigen.

Wer kann profitieren?

Sie profitieren, sofern Sie Ihre Ladestation im Verteilnetzgebiet des ewz platzieren möchten. Es wird unterschieden zwischen den privat genutzten und den öffentlich zugänglichen Ladestationen:

Private Ladestationen

Gefördert werden sollen private Ladestationen mit einer maximalen Ladeleistung bis 22 kW. Als «privat» gelten Ladestationen auf privatem Grund, die Dritten grundsätzlich nicht zur Verfügung stehen und ausschliesslich der privaten Nutzung dienen.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Die Ladestation wird mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben.
  • Die Ladestation wird ab Inbetriebnahme mindestens sechs Jahre betrieben.
  • Die Ladestation weist eine Open Charge Point Protocol-Schnittstelle auf.

Die Höhe der Förderbeiträge fällt wie folgt aus:

  • Ohne Lastmanagement: CHF 80.- pro kW Anschlussleistung oder 40 % der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten
  • Mit Lastmanagement: CHF 150.- pro kW Anschlussleistung oder 60 % der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten

Öffentlich zugängliche Ladestationen

Gefördert werden sollen öffentlich zugängliche Ladestation auf privatem Grund sowie auf Grundstücken des Verwaltungs- oder Finanzvermögens, jedoch nicht auf öffentlichen Grundstücken im Gemeingebrauch. Öffentlich zugänglich ist eine Ladestelle dann, wenn sie grundsätzlich dauernd oder während bestimmten Zeiten, beispielsweise den Öffnungszeiten der Betreiberin oder des Betreibers eines Parkhauses, durch Dritte genutzt werden kann.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

  • Die Ladestation wird mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben.
  • Die Ladestation wird ab Inbetriebnahme mindestens sechs Jahre betrieben.
  • Die Ladestation weist eine Open Charge Point Protocol-Schnittstelle auf.
  • Bei einer Anschlussleistung grösser als 22 kW muss die Ladestation über die gebräuchlichen Standard-Steckertypen verfügen, damit alle auf dem Markt erhältlichen Elektrofahrzeuge geladen werden können.
  • Ab mehr als einem Ladepunkt pro Ladestation ist ein Lastmanagementsystem erforderlich.

Die Höhe der Förderbeiträge fällt wie folgt aus:

  • Ohne Lastmanagement: CHF 120.- pro kW Anschlussleistung oder 40 % der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten
  • Mit Lastmanagement: CHF 200.- pro kW Anschlussleistung oder 60 % der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten

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Unsere moderne Ladestation INCH erfüllt alle Kriterien! Sie bietet die bestmögliche Benutzererfahrung und sieht dabei gut aus. Das Laden kann auf mehrere Nutzer verteilt werden, abhängig von Nutzergewohnheiten, Abfahrtszeiten, Priorität und benötigter Energiemenge. Innovativ in ihrer künstlichen Intelligenz kann die INCH mit einem Ladevorgang warten, bis der Strompreis sinkt oder das Stromnetz weniger belastet ist. Zudem ist ein Lastmanagement möglich, was Auswirkungen auf die Höhe des Förderbeitrags hat.

Wie können Förderbeiträge beantragt werden?

Das ewz stellt ein Antragsformular zur Verfügung, das Sie einfach herunterladen, ausfüllen und einreichen können.

Beachten Sie, dass die Gesuchsunterlagen vollständig ausgefüllt und unterschrieben, mindestens fünf Wochen vor Baubeginn per Post eingereicht werden müssen. Zudem darf die Arbeit erst nach dem Entscheid über das Beitragsgesuch in Auftrag gegeben werden.

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