Beim Kauf von E-Autos herrscht Kantönligeist

E-Mobilität nicht überall gleich fortgeschritten

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von Plug'n Roll 17.06.2022
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Die E-Mobilität ist in der Schweiz weiterhin auf dem Vormarsch. Aber nicht überall gleich schnell. Gerade die Ostschweizer Kantone machen 2022 beim Kauf von E-Autos vorwärts, während das Tessin noch gemächlicher unterwegs ist. Auch Graubünden mit PLUG’N ROLL trumpft gross auf. Ein Blick auf die Zahlen.

Noch im Jahr 2019 legten sich gerade einmal vier Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ein Steckerfahrzeug zu. Das Nischendasein ist Tempi passati, wie die aktuellsten Zahlen zeigen. Im Monat Mai 2022 betrug der Anteil an Steckerautos bereits 23 Prozent – im März 2022 gar 28 Prozent. Die noch jüngst gemachten Prophezeiungen dürften eintreffen: 2022 hat jeder fünfte verkaufte Neuwagen einen Stecker. In einem Kanton mit Sicherheit.

Spitzenreiter Thurgau

Im Kanton Thurgau machen sich die kantonalen Fördermassnahmen bemerkbar. Zumindest legt die grosse Anzahl an verkauften E-Autos diesen Schluss zu.

Fast 29 Prozent der Autoverkäufe fielen auf reine Elektroautos oder sogenannte Plug-in-Hybride (Stand 1. Juni 2022). Wobei das reine Elektroauto der Kombination aus Verbrenner und Steckerfahrzeug immer weiter den Rang abläuft. 20.7 Prozent der Verkäufe entfielen auf reine Elektrofahrzeuge.

Markant gemächlicher oder besser gesagt halb so schnell geht das Tessin den Umstieg auf die Elektromobilität an. 10.2 Prozent der verkauften Neuwagen waren reine Stromer.

 

Anderes Bild bei Ladestationen: Graubünden top

Die Tessiner Zurückhaltung beim Kauf von E-Autos überrascht. Gemessen an den öffentlich zugänglichen Ladestationen pro 10'000 Einwohner stehen in der Sonnenstube der Schweiz nicht weniger Ladepunkte zur Verfügung als etwa im Thurgau. Keine schlechten Voraussetzungen also - zumindest, was das Laden im öffentlichen Netzwerk angeht.

In dieser Statistik geht die Goldmedaille an den Tourismuskanton Graubünden mit 22 Ladestationen pro 10'000 Einwohner. Alleine PLUG'N ROLL vom Bündner Energiekonzern Repower kommt hier dem zunehmenden Wunsch der Gäste nach einem breiten Netzwerk an Ladestationen entgegen. 153 öffentliche Ladepunkte von PLUG'N ROLL stehen für den Ladevorgang bereit.

 

Der Bund macht Dampf

Der Bund hat derweilen mit Vertretern der Autoindustrie und verwandten Branchen im Mai 2022 einen weiteren Schritt der Roadmap Elektromobilität lanciert. Der Bund unterstreicht seine Ambitionen. Er will eine Erhöhung des Anteils von Steckerfahrzeugen bis 2025 auf 50 Prozent erhöhen. Zudem sollen in der Schweiz rund 20'000 allgemein zugängliche Ladestationen zur Verfügung stehen. Im April 2022 zählte die Schweiz trotz stetigem Wachstum 10'899 Ladepunkte.

Die Bemühungen der Schweiz, die E-Mobilität zu forcieren, decken sich mit den Wünschen der Schweizerinnen und Schweizer. 37 Prozent der Befragten gaben in einer Umfrage an, sich «sehr wahrscheinlich» in Zukunft ein Elektroauto anlegen zu wollen. Und vor allem zieht die Schweiz mit dem Tempo der EU mit. Denn das EU-Parlament will Benzinautos ab 2035 verbieten.

Kommentare

2 Kommentar für “Beim Kauf von E-Autos herrscht Kantönligeist

  1. V.Buchmeier sagt:

    Schade das ich immer wider Ladestationen treffe die auf Störung sind Service lässt zu wünschen übrig.

    1. Team PLUG'N ROLL sagt:

      Lieber Herr Buchmeier

      Wir bedauern es, dass Sie im Schweizer Netz an öffentlichen Ladestationen auf die eine oder andere Störung getroffen sind. Wir von PLUG’N ROLL und auch sämtliche weiteren Schweizer Akteure sind bestrebt, den Service auf ein Optimum zu heben, damit Störungen künftig zur absoluten Seltenheit werden. Sie können sich sicher sein: Fehlerhafte Stationen im Netz stören uns genau so, wie die Nutzer:innen selbst, denn wir wollen die E-Mobilität zum perfekten und einfachen Erlebnis machen.

      Liebe Grüsse
      das PLUG’N ROLL-Team

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